openSUSE Tumbleweed
Versionshinweise #
Copyright © 2007-2009; Marko Schugardt <mail.sapex@gmx.de>, 2008-2009; Hermann-Josef Beckers <hj.beckers@web.de>; Christian Boltz <opensuse@cboltz.de>, 2009; Sarah Julia Kriesch <sarah-julia.kriesch@gmx.de>, 2013-2015 Übersetzer-Credits: Michael Skiba (trans@michael-skiba.de)
1 Installation #
1.1 UEFI—Unified Extensible Firmware Interface #
Bevor Sie openSUSE auf einem System installieren, welches UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) zum Booten verwendet, sollten Sie unbedingt nach empfohlenen Firmwareaktualisierungen Ihres Hardwareherstellers suchen und diese, falls verfügbar, installieren. Ein vorinstalliertes Windows 8 ist ein starkes Indiz, dafür, dass Ihr System UEFI nutzt.
Hintergrund: Einige UEFI-Firmwares haben Fehler, die dazu führen, dass das System dauerhaft nicht mehr startet, wenn zu viele Daten in den UEFI-Speicherbereich geschrieben werden. Niemand weiß allerdings wirklich, wie viel "zu viel" ist. openSUSE minimiert das Risiko, indem es nicht mehr Daten schreibt, als für das Starten des Betriebssystems absolut notwendig ist. Die UEFI-Firmware bekommt also nur den Ort gesagt, an dem es den openSUSE-Bootloader findet. Neue Linux-Kernel-Funktionen, welche den UEFI-Speicherbereich nutzen, um Boot- und Absturzinformationen (pstore) zu hinterlegen, wurden standardmäßig deaktiviert. Dennoch wird empfohlen, alle Firmwareaktualisierungen zu installieren, die vom Hardwarehersteller empfohlen werden.
1.2 UEFI, GPT, und MS-DOS-Partitionen #
Zusammen mit der EFI/UEFI-Spezifikation kam eine neue Art der Partitionierung auf: GPT (GUID Partition Table). Dieses neue Schema benutzt global eindeutige Bezeichner (128-Bit-Werte, dargestellt als eine Folge von 32 hexadezimalen Ziffern), um Geräte und Partitionstypen zu identifizieren.
Zusätzlich erlaubt die UEFI-Spezifikation auch herkömmliche MBR-Partitionen (MS-DOS). Die Linux-Bootloader (ELILO oder GRUB2) versuchen, automatisch eine GUID für diese herkömmlichen Partitionen zu erzeugen, und schreiben sie in die Firmware. So eine GUID-Änderung kann häufig passieren und verursacht ein Überschreiben in der Firmware. Das Überschreiben besteht aus zwei verschiedenen Operationen: Entfernen des alten Eintrags und Erzeugen eines neuen Eintrags, der den ersten ersetzt.
Moderne Firmware hat einen Garbage Collector (Aufräum-Mechanismus), der den Speicherplatz freigibt, der von alten Einträgen belegt war. Es kommt zu Problemen, wenn eine fehlerhafte Firmware die alten Einträge nicht wegräumt. Das kann dazu führen, dass das System nicht mehr startet.
Die Lösung ist einfach: Konvertieren Sie die herkömmlichen MBR-Partitionen in neue GPT-Partitionen, um das Problem gänzlich zu vermeiden.
2 Technische Aspekte #
2.1 Drucksystem: Verbesserungen und inkompatible Änderungen #
CUPS-Versionsupgrade auf 1.7
The new CUPS version introduced some major changes compared to 1.5 that may require manual configuration adjustments
PDF is now the standard print job format rather than PS. Therefore traditional PostScript printers now also need a filter driver for printing.
See http://en.opensuse.org/Concepts_printing (http://en.opensuse.org/Concepts_printing) for details.
The network printer discovery protocol has changed. The native method to discover network printers is now based on DNS Service discovery (DNS-SD, ie via Avahi). The
cups-browsedservice from thecups-filterspackage can be used to bridge old and new protocols. Bothcupsdandcups-browsedneed to run to make "legacy" clients discover printers (that includes LibreOffice and KDE).The IPP protocol default version changed from 1.1 to 2.0. Older IPP servers like CUPS 1.3.x (for example in SUSE Linux Enteprise 11) reject IPP 2.0 requests with "Bad Request" (see http://www.cups.org/str.php?L4231 (http://www.cups.org/str.php?L4231)).
To be able to print to old servers the IPP protocol version must be specified explictly by appending '/version=1.1' to either
the
ServerNamesettings inclient.conf(e.g.,ServerName older.server.example.com/version=1.1)the
CUPS_SERVERenvironment variable valuethe server name value of the
-hoption of the command line tools e.g.,lpstat -h older.server.example.com/version=1.1 -p
Some printing filters and back-ends were moved from the
cupspackage to thecups-filterspackageSome configuration directives were split from
cupsd.confintocups-files.conf(see http://www.cups.org/str.php?L4223 (http://www.cups.org/str.php?L4223), CVE-2012-5519, and https://bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=789566 (https://bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=789566)).CUPS banners and the CUPS test page were moved from the
cupspackage thecups-filterspackage (see http://www.cups.org/str.php?L4120 (http://www.cups.org/str.php?L4120) and https://bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=735404 (https://bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=735404)).
3 Weitere Informationen und Rückmeldungen #
Lesen Sie die README-Dateien auf den CDs.
Eine detaillierte Liste der Änderungen an einem bestimmten Paket erhalten Sie vom RPM:
rpm --changelog -qp <DATEINAME>.rpm
<DATEINAME> ist der Name des RPM.
In der Datei
ChangeLogim Wurzelverzeichnis der DVD finden Sie eine chronologische Liste aller Änderungen, die an den aktualisierten Paketen gemacht wurden.https://activedoc.opensuse.org/ enthält zusätzliche oder aktualisierte Dokumentationen.
Visit http://www.opensuse.org for the latest news from openSUSE.
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Das openSUSE-Team.
