Versionshinweise

42.1.20160127

Copyright © 2007-2009; Marko Schugardt <mail.sapex@gmx.de>, 2008-2009;
Hermann-Josef Beckers <hj.beckers@web.de>; Christian Boltz
<opensuse@cboltz.de>, 2009; Sarah Julia Kriesch <sarah-julia.kriesch@gmx.de>,
2013-2015 Übersetzer-Credits: Michael Skiba (trans@michael-skiba.de)

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Inhaltsverzeichnis

Installation

    UEFI—Unified Extensible Firmware Interface
    UEFI, GPT, und MS-DOS-Partitionen

Technische Aspekte

    Drucksystem: Verbesserungen und inkompatible Änderungen

Weitere Informationen und Rückmeldungen

Installation

UEFI—Unified Extensible Firmware Interface

Bevor Sie openSUSE auf einem System installieren, welches UEFI (Unified
Extensible Firmware Interface) zum Booten verwendet, sollten Sie unbedingt nach
empfohlenen Firmwareaktualisierungen Ihres Hardwareherstellers suchen und
diese, falls verfügbar, installieren. Ein vorinstalliertes Windows 8 ist ein
starkes Indiz, dafür, dass Ihr System UEFI nutzt.

Hintergrund: Einige UEFI-Firmwares haben Fehler, die dazu führen, dass das
System dauerhaft nicht mehr startet, wenn zu viele Daten in den
UEFI-Speicherbereich geschrieben werden. Niemand weiß allerdings wirklich, wie
viel "zu viel" ist. openSUSE minimiert das Risiko, indem es nicht mehr Daten
schreibt, als für das Starten des Betriebssystems absolut notwendig ist. Die
UEFI-Firmware bekommt also nur den Ort gesagt, an dem es den
openSUSE-Bootloader findet. Neue Linux-Kernel-Funktionen, welche den
UEFI-Speicherbereich nutzen, um Boot- und Absturzinformationen (pstore) zu
hinterlegen, wurden standardmäßig deaktiviert. Dennoch wird empfohlen, alle
Firmwareaktualisierungen zu installieren, die vom Hardwarehersteller empfohlen
werden.

UEFI, GPT, und MS-DOS-Partitionen

Zusammen mit der EFI/UEFI-Spezifikation kam eine neue Art der Partitionierung
auf: GPT (GUID Partition Table). Dieses neue Schema benutzt global eindeutige
Bezeichner (128-Bit-Werte, dargestellt als eine Folge von 32 hexadezimalen
Ziffern), um Geräte und Partitionstypen zu identifizieren.

Zusätzlich erlaubt die UEFI-Spezifikation auch herkömmliche MBR-Partitionen
(MS-DOS). Die Linux-Bootloader (ELILO oder GRUB2) versuchen, automatisch eine
GUID für diese herkömmlichen Partitionen zu erzeugen, und schreiben sie in die
Firmware. So eine GUID-Änderung kann häufig passieren und verursacht ein
Überschreiben in der Firmware. Das Überschreiben besteht aus zwei verschiedenen
Operationen: Entfernen des alten Eintrags und Erzeugen eines neuen Eintrags,
der den ersten ersetzt.

Moderne Firmware hat einen Garbage Collector (Aufräum-Mechanismus), der den
Speicherplatz freigibt, der von alten Einträgen belegt war. Es kommt zu
Problemen, wenn eine fehlerhafte Firmware die alten Einträge nicht wegräumt.
Das kann dazu führen, dass das System nicht mehr startet.

Die Lösung ist einfach: Konvertieren Sie die herkömmlichen MBR-Partitionen in
neue GPT-Partitionen, um das Problem gänzlich zu vermeiden.

Technische Aspekte

Drucksystem: Verbesserungen und inkompatible Änderungen

CUPS-Versionsupgrade auf 1.7

The new CUPS version introduced some major changes compared to 1.5 that may
require manual configuration adjustments

  • PDF is now the standard print job format rather than PS. Therefore
    traditional PostScript printers now also need a filter driver for printing.

    See http://en.opensuse.org/Concepts_printing for details.

  • The network printer discovery protocol has changed. The native method to
    discover network printers is now based on DNS Service discovery (DNS-SD, ie
    via Avahi). The cups-browsed service from the cups-filters package can be
    used to bridge old and new protocols. Both cupsd and cups-browsed need to
    run to make "legacy" clients discover printers (that includes LibreOffice
    and KDE).

  • The IPP protocol default version changed from 1.1 to 2.0. Older IPP servers
    like CUPS 1.3.x (for example in SUSE Linux Enteprise 11) reject IPP 2.0
    requests with "Bad Request" (see http://www.cups.org/str.php?L4231).

    To be able to print to old servers the IPP protocol version must be
    specified explictly by appending '/version=1.1' to either

      □ the ServerName settings in client.conf (e.g., ServerName
        older.server.example.com/version=1.1)

      □ the CUPS_SERVER environment variable value

      □ the server name value of the -h option of the command line tools e.g.,

        lpstat -h older.server.example.com/version=1.1 -p

  • Some printing filters and back-ends were moved from the cups package to the
    cups-filters package

  • Some configuration directives were split from cupsd.conf into
    cups-files.conf (see http://www.cups.org/str.php?L4223, CVE-2012-5519, and
    https://bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=789566).

  • CUPS banners and the CUPS test page were moved from the cups package the
    cups-filters package (see http://www.cups.org/str.php?L4120 and https://
    bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=735404).

Weitere Informationen und Rückmeldungen

  • Lesen Sie die README-Dateien auf den CDs.

  • Eine detaillierte Liste der Änderungen an einem bestimmten Paket erhalten
    Sie vom RPM:

    rpm --changelog -qp <DATEINAME>.rpm

    <DATEINAME> ist der Name des RPM.

  • In der Datei ChangeLog im Wurzelverzeichnis der DVD finden Sie eine
    chronologische Liste aller Änderungen, die an den aktualisierten Paketen
    gemacht wurden.

  • https://activedoc.opensuse.org/ enthält zusätzliche oder aktualisierte
    Dokumentationen.

  • Visit http://www.opensuse.org for the latest news from openSUSE.

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Das openSUSE-Team.

